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	<title>schreibszene.ch / textín Magazin Novemberschreiben</title>
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	<description>Schreibszene- und textínBLOG: Fachwissen für Textprofis, Autorenalltag, Literatur</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:46:57 +0000</pubDate>
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		<title>Neue Adresse: www.textin.ch</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[04 Dies &amp; Das]]></category>

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<p>Und wenn Sie Fragen haben, erreichen Sie uns unter 041 420 17 17.</p>
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		<title>Schreibwettbewerb für junge Autor/innen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausschreibungen/Awards]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div style='height: 0px; width: 0px; position: absolute; left: -2500px;'>
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</div>
<p>Buchpreis Hirzen. Ein Wettbewerb für Autoren und Autorinnen zwischen 18 und 35 Jahren, die ihr erstes erzählendes Werk auf Deutsch (auch Dialekt) publiziert haben oder publizieren. Bis Ende Februar 2010 dürfen die interessierten Nachwuchstalente oder ihre Verlage ihre Erstpublikationen an den Organisator des Wettbewerbs senden. Es werden Bücher erwartet, die entweder im Jahr 2009 erschienen sind oder bis zum 30. Juni 2010 veröffentlicht werden (Druckfahnen).</p>
<p>Der Buchpreis Hirzen ist mit einem Preisgeld von Fr. 3&#8242;000.- dotiert. Zum Förderpreis gehört zudem eine nach Wunsch zwei- bis dreiwöchige Reise inklusive Unterkunft im 3-Sterne-Hotel in einer der Europäischen Kulturhauptstädte 2010 oder 2011 (Essen, Pécs, Istanbul, Turku oder Tallinn). Ausserdem wird dem/der Preisträger/in eine prominente Präsentationsplattform in der Hauptveranstaltung der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa angeboten.<br />
Die Einsendefrist der bewerbenden Bücher ist 26.02.10.<br />
<a href="http://www.buchpreishirzen.ch" target="_blank">www.buchpreishirzen.ch</a></p>
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		<title>Tipps für bessere Ideen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[04 Dies &amp; Das]]></category>

		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C5ogApu4-gk&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/C5ogApu4-gk&amp;feature"></embed></object></p>
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		<title>Luzern Bucht 2010: Luft und Liebe</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[06 Veranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Literaturfestival]]></category>

		<category><![CDATA[Luzern Bucht]]></category>

		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[(eing.) Luzern Bucht bietet wie immer Literaturfest, Buchmarkt und Anagrammtage und breitet sich vom 5. bis 7. März 2010 erneut in der Kornschütte (Rathaus) und im Kleintheater Luzern aus. „Luft und Liebe“, das Motto für 2010, liefert die deutsch-französische Autorin Anne Weber mit ihrem gleichnamigen neuen Roman. Die luftig-frische grafische Umsetzung des Titels ist dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #808080;">(eing.)</span><strong> Luzern Bucht </strong></span>bietet wie immer Literaturfest, Buchmarkt und Anagrammtage und breitet sich vom 5. bis 7. März 2010 erneut in der Kornschütte (Rathaus) und im Kleintheater Luzern aus. „Luft und Liebe“, das Motto für 2010, liefert die deutsch-französische Autorin Anne Weber mit ihrem gleichnamigen neuen Roman. Die luftig-frische grafische Umsetzung des Titels ist dem Luzerner Künstler Hubert Hofmann zu verdanken.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Im Kleintheater wird an zwei Abenden das 26. Literaturfest über die Bühne gehen, am Freitag mit dem Schwerpunkt Krimi, am Samstag eher der <span id="more-169"></span>‚klassischen Literatur’ zugeneigt. Eingeladen sind neben Anne Weber auch Katharina Hacker, Angelika Overath, Urs Widmer, Andrea Maria Schenkel, Jörg Maurer, Wolfgang Bortlik und viele weitere. <!--[endif]--></p>
<p>Am Buchmarkt in der Kornschütte ist ein grosser Teil der Verlage 2010 zum ersten Mal dabei. Sie bereichern mit zahlreichen Autorenlesungen und Buchvernissagen die Lesearena. Peter Stamm wird am Samstag, 6. März um 15.00 Uhr für Kinder lesen und erzählen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Luzern Bucht arbeitet erstmals mit der Hochschule Luzern, Abteilung Design &amp; Kunst, zusammen: Für Studierende der Fachklassen Illustration und Grafik wurde ein Wettbewerb zum Thema „Bücher / Lesen“ ausgelobt. Die prämierten Plakate werden Anfang Februar in der Stadt Luzern ausgehängt; in der Kornschütte sind während Luzern Bucht sämtliche Arbeiten zu sehen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Wettbewerb auch bei den Anagrammtagen: 30 Wortkünstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden dazu eingeladen, Anagramme zu verfassen. Der erste Preis wird bei Luzern Bucht am Sonntag, 7. März, verkündet und übergeben. Er besteht in einem zweiwöchigen Aufenthalt im „Haus am See“ (Villa Krämerstein in Kastanienbaum).</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Erstmalig ist auch die Zusammenarbeit mit der Kulturbeauftragtenkonferenz Zentralschweiz: Trägerinnen des Zentralschweizer Literaturförderpreises diskutieren am Samstagabend im Kleintheater mit Verlegern darüber, ob eine solche Auszeichnung aus einem Text ein Buch werden lässt.</p>
<p>Neu ist auch die Gründung eines Gönnerkreises, der mithilft, eine lebendige Literaturszene und ein kreatives Literaturfest auch in der Zukunft zu ermöglichen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Luzern Bucht ist für jeden, dem die Liebe zum Buch so selbstverständlich ist wie die Luft zum Atmen, ein Muss!</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Das detaillierte Programm ist ab Mitte Februar unter <a href="http://www.literaturfest.ch/">www.literaturfest.ch</a> abrufbar.</p>
<p><!--StartFragment--></p>
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		<item>
		<title>Satirisches Schreiben - Lesung</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[06 Veranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Lesung]]></category>

		<category><![CDATA[Oswalds Eleven]]></category>

		<category><![CDATA[Satirisches Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Schreibszene-Satire-Kurs hallt nach. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich zu einer öffentlichen satirischen Lesung in Zug.
Mit dem Songpoeten Aernschd Born und mit den SatirikerInnen Corinne Andres, Barbara Hatt, Irene Horst, Miguel Mutti, Silvano Pesavento, Judith Stadlin und Jochen Umbach.
Mittwoch, 27. Januar 2010, 20.30h
Oswalds Eleven, Oswaldsgasse 11, Zug
Vorverkauf: Tel. 041 711 15 20 oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der letzte Schreibszene-Satire-Kurs hallt nach. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich zu einer öffentlichen satirischen Lesung in Zug.</strong></p>
<p>Mit dem Songpoeten Aernschd Born und mit den SatirikerInnen Corinne Andres, Barbara Hatt, Irene Horst, Miguel Mutti, Silvano Pesavento, Judith Stadlin und Jochen Umbach.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Mittwoch, 27. Januar 2010, 20.30h</strong></span><span style="color: #000000;"><br />
Oswalds Eleven, Oswaldsgasse 11, Zug<br />
Vorverkauf: Tel. 041 711 15 20 oder E-Mail auf hallo@lesebuehne.ch.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der nächste Kurs zum Thema<em><span> S</span></em></span><span style="color: #000000;"><em>atirisches Schreiben für Papier, Radio, Bühne, TV </em></span><span style="color: #000000;">führe</span>n wir im <span id="more-168"></span>Oktober 2010 durch</p>
<p>Leitung: <a href="http://www.kulturpavillon.ch" target="_blank">Aernschd Born</a></p>
<p>- Wir definieren den satirischen Ansatz.<br />
- Wir schreiben mit dem Seziermesser am Vorschlaghammer<br />
- Wir spitzen den präzisen Witz, schärfen den treffenden Satz,<br />
würzen den Humor mit Biss.<br />
- Wir erfahren, was Satire kann, wenn sie darf.</p>
<p>Kursthemen:<br />
_Die Elemente von Witz und Pointe – Konsequenz und Subversion<br />
_Definition von Satire – Satiretypen – Geschichte der Satire (20.Jhd.)<br />
_«Die satirische Kante»<br />
_Grundlagen der Satire – Standpunkt, Aufbau, Timing<br />
_Themenwahl und Recherchen<br />
_Medienspezifische Satire – Zeitungen, Funk, TV, Internet, Bühne<br />
_Zensur und rechtliche Aspekte<br />
_Ebenso Themen gemäss den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen</p>
<p>Methodik:<br />
Neben theoretischen Teilen haben die Beteiligten ausgiebig Gelegenheit,<br />
eigene Texte zu verfassen, sie zur Diskussion zu stellen und<br />
unter Anleitung an ihren Pointen zu schleifen. <a href="http://www.schreibszene.ch" target="_blank">www.schreibszene.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Karriere, Anthologien und der Mailänder Dom.</title>
		<link>http://www.schreibszene.ch/Blog/?p=165</link>
		<comments>http://www.schreibszene.ch/Blog/?p=165#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Erni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Literarisches Schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Sascha Erni]]></category>

		<category><![CDATA[Zum Schmunzeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Texter schafft sich einen Namen dadurch, guten Text zu liefern. Kann er sich dann auch noch anständig präsentieren, steht es auch um den Biervorrat im Kühlschrank nicht all zu schlecht. Auch klar: Nicht nur während Wirtschaftskrisen klammert man sich an Stammkunden wie ein verängstigter Bonobo an die Genitalien anderen Bonobos. Stammkunden sorgen dafür, daß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Texter schafft sich einen Namen dadurch, guten Text zu liefern. Kann er sich dann auch noch anständig präsentieren, steht es auch um den Biervorrat im Kühlschrank nicht all zu schlecht. Auch klar: Nicht nur während Wirtschaftskrisen klammert man sich an Stammkunden wie ein verängstigter Bonobo an die Genitalien anderen Bonobos. Stammkunden sorgen dafür, daß man kalkulieren kann. Ihr wißt schon: „Darf ich mir im Februar den neuen Drucker leisten, oder muß ich dafür auf Toilettenpapier verzichten?“ Solche Dinge.</p>
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<p>Aber wie macht das ein Autor? Der hat ja eher selten eine Stammkundschaft sondern ist ständig auf der Suche nach Veröffentlichungsmöglichkeiten. Schreibt man regelmäßig Artikel für Magazine oder Websites, nun ja, dann fällt die Kalkulation einfacher. Aber wie sieht es bei den ausschließlich schöngeistigen Schreiberlingen aus?</p>
<p><strong>Hoffentlich ist <em>da</em> kein Affen-Sex involviert …</strong></p>
<p>Zumindest wenn man keine Biologie-Thriller (oder eigenartige Glossen) tippselt, sollten die rekreativen Tätigkeiten von Primaten eine eher geringe Rolle bei der eigenen Karrierebildung spielen.</p>
<p>Prinzipiell ist der Ansatz aber derselbe wie bei Textern: Sich einen Ruf erarbeiten, seine Person „vermarkten“ und nach Stammkundschaft suchen – in Form eines Verlagsvertrags über mehrere Bücher. Bei Unterhaltungs-Autoren spielt auch der Faktor „Glück“ eine nicht zu unterschätzende Rolle.  Zumindest dann, wenn man es zum Bestseller-Heini bringen möchte. Du kannst die besten Romane aller Zeiten schreiben, den <em>wirklich</em> großen Durchbruch schaffst du erst, wenn mal Hollywood vorbeikommt und ein David Fincher oder so dein Werk verfilmt. Mal ernsthaft, wer las schon Palahniuk vor der Verfilmung von „Fight Club“?</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>Ohne solche Glücksfälle ist mehr oder minder viel Einsatz angesagt. Hocharbeiten, wenn man es so nennen möchte. Die meisten deutschsprachigen Autoren haben entsprechend neben ihrer Schreibarbeit auch einen Tages-Job. Miete und Katze müssen ja auch irgendwie finanziert werden.</p>
<p>Nun ja: Baby steps. Den Ruf erarbeitet man sich mit Veröffentlichungen. Oder einem Schandmaul und / oder provokanten Themen à la Charlotte Roche. Die allerdings auch erst als Moderatorin für VIVA bekannt und geehrt werden mußte, bis der Verlag sie deftig mit Marketing unterstützte. Aber ich schweife ab.</p>
<p>Wo waren wir? Ah ja, Veröffentlichungen. Ein erster Schritt für viele Autoren sind Kurzgeschichten. Und die Sammlungen davon, die so genannten Anthologien. Diese Dinger haben meist ein klares Thema und die Autorinnen werden über Ausschreibungen gefunden. Das Witzige daran ist, daß sich Anthologien in etwa gleich mies verkaufen wie Gedichtsammlungen – also, aus Sicht der größeren Verlage. Ein Kleinverlag macht schon Luftsprünge, wenn er zweihundert Exemplare verticken kann.</p>
<p>Vielleicht hat man als Schreiberling nicht viel daran verdient, aber für einen Kasten Bier sollte es reichen. Vor allem jedoch: Man gilt als <em>publiziert.</em> Weil, nun ja, ein Herausgeber meinte „Jo, gut genug fürs Buch“. Ohne, daß der Autor dafür bezahlen mußte. Es eröffnen sich jetzt neue Möglichkeiten: Man kann bei etwas eitleren Wettbewerben mitmachen. Ihr wißt schon – die, an denen nur veröffentlichte Autoren teilnehmen dürfen. Solche Ausschreibungen sind in der Regel auch besser dotiert und die dazugehörigen Anthos erscheinen in größerer Auflage. Und dann geht das Schritt für Schritt so weiter. Es schadet auch nichts, wenn man relativ früh an seinem „Image“ arbeitet. Oben genannter Palahniuk hat als einen der wichtigsten Punkte in seinen Jungautoren-Regeln: „Laß professionelle Autoren-Photos von dir machen, wenn Du noch jung und knackig bist.“ Ja, Selbstvermarktung halt.</p>
<p><strong>Lassen wir das mal weg. Wie soll ich denn an Ausschreibungen kommen?</strong></p>
<p>Foren lesen, Newsletter abonnieren, Zeitung studieren … Informiert bleiben. „Kein Mensch ist eine Insel“ und so. Mal mit anderen Schreiberlingen austauschen, nachfragen; bei veröffentlichten Anthologien den Verlag und die Herausgeber notieren, dann im Netz danach suchen. Schon findet man wirklich sehr, sehr schnell passende Ausschreibungen. Also, Ausschreibungen, die mit der eigenen Schreibarbeit harmonieren.</p>
<p>Ist klar – einfach immer und überall mitmachen bringt wenig. Jemand, der eigentlich Nackenbeißer schreiben möchte, dürfte bei Horror-Ausschreibungen eher suboptimal besetzt sein. Außer, es geht um Vampir-Geschichten, was angesichts des gegenwärtigen <em>Twilight</em>-Hypes durchaus passen könnte.</p>
<p>Konzentriert man sich auf seine Stärken, statt einfach breitband <em>überall</em> mitmachen zu wollen, geht es auch schneller vorwärts. Und mit weniger Streß. Lieber bei sieben Ausschreibungen im Jahr Texte einreichen und zwei Mal gedruckt werden, als bei fünfzig Wettbewerben Texte einreichen und trotzdem nur zwei Mal einen Abdruck gewinnen. Dasselbe hatte ich schon <a href="http://sascha.nggalai.com/kolumnen/06_stil.php">in Sachen Texterei</a> geschrieben: Flexibel bleiben, ja, aber wenn man seine Stärken kennt und sich darauf konzentriert, ist es einfacher, sich zu etablieren. Zumindest dann, wenn man sich handwerklich nicht all zu ungeschickt anstellt.</p>
<p>Dann stolpert vielleicht noch ein Verlag über eine der Veröffentlichungen, oder findet die Selbstvermarktung auf Facebook oder in Blogs witzig … Und fragt nach einem Buchmanuskript zum Kernthema. Noch kurz einem Staatsmann den Mailänder Dom ins Gesicht rammen und ab geht’s mit der Karriere. Merke: Auch ein Knastaufenthalt oder die Psychiatrie können verkaufsfördernd wirken.</p>
<p>Und wenn die Verlage alle so böse sind und nur auf die Publicity der Autoren setzen, nun ja, dann muß man doch mitspielen, oder nicht? <img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/f4d4b872f77e40bfb35d1dfd039ac6f5" width="1" height="1" alt="" /></p>
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		<title>Novemberschreiben - In 30 Tagen einen Roman schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rund 370 Autorinnen und Autoren aus der ganzen Schweiz - Erwachsene, U18, U12 und ganze Schulklassen - haben am diesjährigen Wettbewerb mitgemacht. Gemeinsam haben die November-Autor/innen in diesem Jahr beinah drei Millionen Wörter geschrieben.
Die Lesungen der Novembertexte werden im nächsten Jahr in Bern, Luzern und Zürich durchgeführt.
Was ist das Novemberschreiben? Das Novemberschreiben ist ein einzigartiger [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 16pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die Lesungen der Novembertexte werden im nächsten Jahr in Bern, Luzern und Zürich durchgeführt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 16pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Was ist das Novemberschreiben? Das Novemberschreiben ist ein einzigartiger Wettbewerb für Schreibbegeisterte. Wer innert 30 Tagen 50&#8242;000 Wörter oder mehr geschrieben hat, erhält die begehrte digitale Goldmedaille. Mehrere Bücher, die während des Novemberschreibens angedacht, geschrieben oder beendet wurden, sind bereits erschienen. Das Geheimnis des Novemberschreibens ist die begrenzte Zeitdauer. Es geht nicht um perfekte Sätze und ein ausgefeiltes Konzept. Ziel ist es, täglich zwei bis drei Seiten zu produzieren, einfach mal wild drauflos zu schreiben und die Korrektur auf später zu verschieben. Ein Anlass für Gross und Klein. <a href="http://www.novemberschreiben.ch" target="_blank">www.novemberschreiben.ch</a><br />
Autorenforum: <a href="http://www.novemberschreiben.ch/forum" target="_blank">www.novemberschreiben.ch/forum</a></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Besser schreiben - Texterlehrgang - Wettbewerb</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 09:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Schreibwerkstatt in Bern
Was unterscheidet den guten vom schlechten Text? Warum werden gewisse Texte mit Freude zu Ende gelesen, andere nach den ersten Zeilen beiseite gelegt? Wie fesseln Sie Ihre Leser? Und: Wie vergraulen Sie sie?
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www.schreibszene.ch
Erfolgreiche Mitglieder- und Spendenmailings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schreibwerkstatt in Bern</strong><br />
Was unterscheidet den guten vom schlechten Text? Warum werden gewisse Texte mit Freude zu Ende gelesen, andere nach den ersten Zeilen beiseite gelegt? Wie fesseln Sie Ihre Leser? Und: Wie vergraulen Sie sie?<br />
Fr. 05.02., Sa. 20.02. und Do. 04.03.2010, 3 Tage, Fr. 1500.-/Fr. 1250.- für Selbstzahlende, Bern. Leitung: Myriam Holzner<br />
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		<title>Schreibwettbewerb &#8220;Zuckerschlecken&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 09:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Schreibszene-Wettbewerb steht unter dem Motto &#8220;Zuckerschlecken&#8221;. Die zehn besten Geschichten werden in einer Anthologie publiziert. Die Anthologie mit weiteren Texten - aus den Kursen und dem Novemberschreiben - erscheint im Herbst 2010.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010. www.schreibszene.ch, www.schreibwettbewerb.ch
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Schreibszene-Wettbewerb steht unter dem Motto &#8220;Zuckerschlecken&#8221;. Die zehn besten Geschichten werden in einer Anthologie publiziert. Die Anthologie mit weiteren Texten - aus den Kursen und dem Novemberschreiben - erscheint im Herbst 2010.<br />
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010. <a href="http://www.schreibszene.ch" target="_blank">www.schreibszene.ch</a>, <a href="http://www.schreibwettbewerb.ch" target="_blank">www.schreibwettbewerb.ch</a></p>
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		<title>Dinner for Two oder Vier Augen Hören mehr als Zwei</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 13:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Erni</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sascha Erni]]></category>

		<category><![CDATA[Text/Konzept]]></category>

		<category><![CDATA[Zum Schmunzeln]]></category>

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		<description><![CDATA[In früheren Glossen ließ ich durchscheinen, daß viele Texter eigenbrötlerische Egomanen sind. Niemand soll ins Getippsel quatschen. Und wenn der Kunde unzufrieden sein sollte, nun ja, dann ist das dessen Problem. Auch die Einmischung von Lektoren und Textredakteuren wird eher mit Argwohn beäugt. So ähnlich wie das Stück Käse vom Sommer 2001, das noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In früheren Glossen ließ ich durchscheinen, daß viele Texter eigenbrötlerische Egomanen sind. Niemand soll ins Getippsel quatschen. Und wenn der Kunde unzufrieden sein sollte, nun ja, dann ist das dessen Problem. Auch die Einmischung von Lektoren und Textredakteuren wird eher mit Argwohn beäugt. So ähnlich wie das Stück Käse vom Sommer 2001, das noch immer in Plastik gewickelt im Kühlschrank liegt und eine Generation Schimmel beherbergt, die gerade die Keilschrift erfunden hat. Aber ich schweife ab.</p>
<p>Kurz gesagt: Die Großzahl der Texter und Autoren möchte gerne <em>ihr</em> Ding durchziehen. So auch ich. Aber diese Woche habe ich etwas Interessantes erlebt, als ich mit einem befreundeten Schreiberling am Mac saß. Wirklich, wirklich interessant.</p>
<p><strong>Irgendwie klingt das schmutzig und mein Kopfkino geht gerade los&nbsp;…</strong></p>
<p>Nein, nein! Nein. Total unschmutzig, Internet-Pornographie war nicht involviert. Aber – wir haben einen Text redigiert. Gemeinsam. <em>Gemeinsam!</em> Und ich fragte mich anschließend, ob ich den Einsiedler-im-Wald-Narr-aufm-Hügel-Ansatz verwerfen sollte.</p>
<p><span id="more-161"></span></p>
<p>Wir kannten uns zwar schon ein ganzes Weilchen, auch unsere Texte und ästhetischen Präferenzen. Aber keinem von uns wäre die Idee gekommen, jetzt gemeinsam Marketingblubber für ein Handwerksgewerbe zu überarbeiten. Ich fragte an einer besonders kritischen Stelle nach Vorschlägen, dreißig Sekunden später saßen wir am Rechner, tranken Bier und brachten die Texte in Form.</p>
<p>Und es war … spannend. Ich kann nur jedem Textarbeiter empfehlen, es auch einmal mit einem Partner zu versuchen. Es macht Spaß und, na ja, vier Hirnhälften sind besser als zwei. Außer einer der Schreiberlinge hat Syphilis oder gerade einen psychotischen Schub. Dann bleibt es zwar meist lustig, aber der Kunde wird sich wohl fragen, was das Ganze soll. Und die Finanzierung weiterer Bier-Lektorate verweigern. Nicht schön.</p>
<p>Jedenfalls haben wir auch einige Sachen herausgefunden, die es bei der Zusammenarbeit zwischen Schreiberlingen zu beachten gilt. Entsprechend hier fünf Tips:</p>
<ol>
<li><em>Keiner ist der Boß.</em> – Wenn man schon zusammenarbeiten möchte, sollte es auch gleichberechtigt bleiben. Klar, einer wird das Manuskript an den Kunden verschicken und muß gegebenenfalls den Kopf respektive die Telephonleitung hinhalten, aber das gibt ihm oder ihr noch lange nicht das Recht, einen auf König Arschloch zu machen.</li>
<li><em>Pingpong zulassen.</em> – Das Schöne an einer kreativen Zusammenarbeit ist das Hin- und Herspielen von Gedanken, Vorschlägen und Ideen. Je absonderlicher desto besser. Wenn die Sache hirnsturmmäßige Ausmaße annimmt, ist man auf dem richtigen Weg. Herumfuchtelnde Hände und erhobene Stimmen sind gute Indizien, daß man vorwärts kommt.</li>
<li><em>Spaß muß sein.</em> – Man darf auch gerne mal einen Entwurf mit interessanten Metaphern oder Beleidigungen versehen. Das fördert Punkt 2. Aber Achtung: Unbedingt sicherstellen, daß das korrekte Manuskript an die Auftraggeber geht. Die meisten Kunden finden es nicht sonderlich komisch, daß ihr Unternehmen als „Die Idioten-AG“ bezeichnet wird. Ausnahmen bestätigen die Regel.</li>
<li><em>Auf Kollaborations-Werkzeuge verzichten.</em> – Ja, ja, Google und Konsorten indoktrinieren gerade die ganzen Freischaffenden und kleinen Unternehmen, doch gefälligst auf diese komischen Internet-Plattformen zu wechseln. Da können mehrere Leute gleichzeitig an den Dokumenten werkeln! Woohoo! Tut mir ja schrecklich leid, aber so funktioniert eine fruchtbare Zusammenarbeit im kreativen Bereich nicht. Internet schön und gut, aber wenn man dem Mit-Texter nicht zwischendurch einen Wahrig an den Kopf werfen kann, läuft etwas schief.</li>
<li><em>Betäubung hilft.</em> – Okay, auch gute Tees, Zigarren und dunkle Schokolade sind nützlich. Aber mit einem Glas Whisky in der Hand kann der egozentrische Texter einfacher aus sich herausgehen und die Nähe einer ähnlich talentierten Person ertragen. Das Verletzungsrisiko für alle Beteiligten sinkt und das Manuskript wird schneller fertig, da man kein Blut aufwischen oder den Bestatter anrufen muß.</li>
</ol>
<p>Rückblickend kann ich allen meinen Lesern nur raten: Probiert es aus. Vielleicht seid Ihr in Eurer Einsiedlerhütte glücklich und zufrieden, aber hey – auch der ärgste Soziopath hat zwischendurch mal Lust auf zwischenmenschlichen Austausch … ohne gleich in <em>American Psycho</em> oder <em>9 ½ Wochen</em> abzudriften.</p>
<p>In diesem Sinne: Cheerio, Ms. Sophie!<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/2d1ae3a1a8ab475eb2da694da22a383d" width="1" height="1" alt="" /></p>
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