Archiv für die Kategorie ‘02 Text / Kommunikation’

Dinner for Two oder Vier Augen Hören mehr als Zwei

Sonntag, 08. November 2009

In früheren Glossen ließ ich durchscheinen, daß viele Texter eigenbrötlerische Egomanen sind. Niemand soll ins Getippsel quatschen. Und wenn der Kunde unzufrieden sein sollte, nun ja, dann ist das dessen Problem. Auch die Einmischung von Lektoren und Textredakteuren wird eher mit Argwohn beäugt. So ähnlich wie das Stück Käse vom Sommer 2001, das noch immer in Plastik gewickelt im Kühlschrank liegt und eine Generation Schimmel beherbergt, die gerade die Keilschrift erfunden hat. Aber ich schweife ab.

Kurz gesagt: Die Großzahl der Texter und Autoren möchte gerne ihr Ding durchziehen. So auch ich. Aber diese Woche habe ich etwas Interessantes erlebt, als ich mit einem befreundeten Schreiberling am Mac saß. Wirklich, wirklich interessant.

Irgendwie klingt das schmutzig und mein Kopfkino geht gerade los …

Nein, nein! Nein. Total unschmutzig, Internet-Pornographie war nicht involviert. Aber – wir haben einen Text redigiert. Gemeinsam. Gemeinsam! Und ich fragte mich anschließend, ob ich den Einsiedler-im-Wald-Narr-aufm-Hügel-Ansatz verwerfen sollte.

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Die Kunst der auditiven Verführung

Montag, 12. Oktober 2009

textin Oktober 2009

Von Lukas Bernays, audio relation

Im Zeichen der Digitalisierung wird der Ton als Imageträger von Unternehmen und Marken immer wichtiger. Audio-Branding ist die kohärente Bündelung von Klängen und gesprochener Sprache, Corporate Podcasting schafft neue Möglichkeiten für die Public Relations, und Produktklänge schleichen sich als Helfer und Unterhalter in unseren Alltag ein. (more…)

Von Kommunikationskonzepten und G&T

Samstag, 10. Oktober 2009

Ich hatte in anderen Glossen angedeutet, daß sich manche Texter gerne pompös als „Kommunikationsberater“ bezeichnen. Ergibt ja auch irgend wie Sinn – guter Text ist nie losgelöst von der Gesamtkommunikation eines Kunden. Der Text muß sitzen wie der maßgeschneiderte Anzug aus dem letzten London-Urlaub. Also liegt es nahe, daß die Texterin auch „Konzept“ anbietet. In einer idealen Welt setzt jeder Auftragsgeber entweder bereits so etwas ein oder verlangt auf Knien danach, ihm ein solches Dingens auszuarbeiten.

Ja, ja. Die ideale Welt. Wo der Blick auf reißerische Schlagzeilen verzichtet und die NZZ sich öffentlich für das hässliche Redesign der Zeitung entschuldigt. Die ideale Welt, wo sich alle lieb haben und es trotzdem nicht arschlangweilig wird. Die ideale Welt, wo das Wetter immer zu aktueller Stimmungslage und Wärmebedürfnis paßt, und zwar für jeden Menschen individuell, gleichzeitig. Genau.

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Ein Wort sagt mehr als 1000 Bilder

Dienstag, 06. Oktober 2009

textin September 2009 // Von Stefan Meier

Schreibszene-Seminar mit dem Direktmarketing-Profi - am 22. Januar 2010 in Zürich: “Werbebriefe mit Power”

Ein Bild kann ein Blickfang sein oder einen Sachverhalt erhellen. Aber nur das Wort kann die konkrete Reaktion auslösen, die Sie mit einer Werbemassnahme anstreben.

Wer liest denn heute noch einen Werbetext! Wenn Sie wie viele andere meinen, niemand, werden Sie vermutlich nicht weiterlesen. Denn was folgt, ist ein Werbetext für das Wort in der Werbung – für Werbung, die eine konkrete und messbare Reaktion auslösen soll: das Gewinnen von Anfragen, Bestellungen, Anmeldungen, das Ändern von Verhaltensweisen und Einstellungen. Solche Ziele erreichen Sie nur, wenn Sie die Empfänger Ihrer Werbung involvieren und emotional ansprechen, wenn Sie sie bei der Hand nehmen und von einem Ja zum andern führen – bis zur Handlung, die Sie bewirken möchten. Und dazu brauchen Sie das Wort.

Wie ein Liebesbrief

Ich weiss nicht, ob Sie die Wirkung eines Liebesbriefes kennen. Einen solchen lesen Sie doch auf jeden Fall, wie umständlich er auch geschrieben sein mag – und je länger (more…)

Verstehen Sie auch nur Main Station?

Dienstag, 22. September 2009

Wolf Schneider warnt uns davor. Und auch in der Schreibwerkstatt der Schreibszene Schweiz wird uns empfohlen, Abstand zu halten, wenn sich Anglizismen anschleichen.

„Come in and find out“ wurde in einem Dortmunder Test mit „Komm rein und finde wieder heraus“ übersetzt und „Drive alive“ mit „fahre lebend“.

Natürlich kann nicht jeder englische Ausdruck übersetzt werden. „Brainstorming“ würde sonst zu „Gehirnsturm“.

Deshalb: Wir wählen nur dann ein Fremdwort, wenn wir für einen Sachverhalt kein genau passendes deutsches Wort haben.

Capito?

Was ist eigentlich Twitter und braucht man das wirklich auch noch?

Donnerstag, 17. September 2009

Im Rahmen eines Selbstversuchs twittere auch ich seit ein paar Monaten.

Lesen von Zwitscher-News: Tweets sind aktuell und interessant. Das Lesen aller Mitteilungen wird jedoch je länger je aufwändiger. Bei 5 Abonnements bekam ich jeden Tag nur ein paar wenige Neuigkeiten zu sehen. Nun, bei 130 Abonnements wird es zeitintensiv, die Übersicht zu behalten.

Selber mitschreiben: Jeden Tag einen Tweet in die Welt zu setzen erfordert Zeit und Fantasie. Und das regelmässig.

Nutzen aus meiner Sicht: Ich bin nicht so sicher, ob Twitter, Xing, Facebook und Co. tatsächlich Umsatz generieren oder Kunden auf das eigene Angebot aufmerksam machen. Und die Gefahr ist gross, sich im www noch mehr zu verzetteln. Ich bleibe dran.

Weitere Blogbeiträge zum Thema:
>> Networking Plattformen
>> Online-Publikationen

Bei Bernet PR können Interessierte einen Twitter-Leitfaden beziehen. Wie immer höchst informativ und kostenlos. Danke schön!

Eine Million Schlagzeilen. Gratis.

Mittwoch, 16. September 2009

“Sie brauchen für Ihre neue Kampagne noch schnell eine starke Schlagzeile? Nichts einfacher als das!”, meint Paul Girard auf seiner Website. Und stellt uns mit www.headliner.ch 1′000′000 Gratis-Headlines zur Verfügung. Danke Paul.

Unternehmenspublikationen - Print und online / Corporate Publishing

Montag, 17. August 2009

Corporate Publishing: Rumpelstilzchen im Briefkasten
Rätselraten um den Namen erzeugt nur im Märchen Spannung. Im Bereich des Corporate Publishing ist das sofortige Erkennen, mit wem man es zu tun hat, matchentscheidend für den Erfolg.

Den gesamten Artikel finden Sie im textín Magazin September 2009.

Züritüütsch für Liebhaber

Dienstag, 04. August 2009

Mehr als 600 Seiten stark ist das Werk, in das Heinz Gallmann sein Herzblut hat fliessen lassen. Im September erscheint sein «Zürichdeutsches Wörterbuch». Es ist Nachschlagewerk, Geschichtsbuch, Grammatikfibel, Rezeptbuch und unterhaltende Lektüre in einem.

>>Ganzer Artikel

Marketing-Tipps für Texter und Autorinnen

Dienstag, 04. August 2009

Interview mit Hans-Peter Rest zum Buch “Als Firma auf- oder abtreten” – Wie Texterinnen und Texter erfolgreich auf dem Markt auftreten können.

Fatima Vidal interviewt den Autor.

Website zum Buch